Mit einem Industry 4.0-ETF sicher in die Zukunft

In Zeiten niedriger Leitzinsen der Europäischen Zentralbank werden alternative Geldanlagen zunehmend interessanter. Ein ETF bietet den Vorteil, dass der Anleger die Aktien nicht erwerben muss, aber von deren Wertentwicklung profitieren kann. ETFs sind börsengehandelte Fonds, die einen kompletten Index und die Wertentwicklung der im Index enthaltenen Aktien, anderer Wertpapiere oder Rohstoffe abbilden. ETFs können für verschiedene Branchen gewählt werden. Industry 4.0, die wachsende Digitalisierung, gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Daher lohnen sich Industry 4.0-ETFs als langfristige Anlagemöglichkeiten.

Interessante Branchen für die Aktienanlage

Die Technologie ist für die Geldanlage in Aktien immer eine interessante Branche. Auch wenn Facebook oder Netflix in der letzten Zeit einen schweren Stand hatten, sind die Technologiewerte langfristig eine Investition wert. Die Technologie gliedert sich in verschiedene Branchen, zu denen

– Cloud Computing
– Mobiles Bezahlen
– Cybersicherheit

gehören. Diese Branchen sind zukunftsträchtig. Zur Technologie gehört auch Industry 4.0, eine Branche, die auf dem Vormarsch ist. Dieser Bereich umfasst die Digitalisierung, das Internet der Dinge und die Künstliche Intelligenz. Ziel ist die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie durch Informations- und Kommunikationstechnologie. Diese Branche ist für Investitionen interessant, da sie noch ein erhebliches Entwicklungspotential birgt. Weitere interessante Branchen sind die Gesundheitsvorsorge und einige Auto-Aktien.

Vorteile der Investition in einen ETF

Die Investition in einen ETF ist als langfristige Geldanlage sinnvoll. Anleger können eine Einmalzahlung leisten und das Geld über einen längeren Zeitraum anlegen. Eine Alternative ist der Sparplan, mit dem regelmäßige, beispielsweise monatliche oder vierteljährliche, Einzahlungen in den ETF über eine längere Zeit erfolgen. ETFs können bei einer Direktbank oder bei einem Online-Broker erworben werden. Der Anleger muss dafür ein Online-Depot eröffnen. ETFs bieten einige Vorteile:

– breite Risikostreuung, da zahlreiche Werte enthalten sind
– geringere Gebühren, da bei den ETFs kein aktives Fondsmanagement erfolgt
– kein Ausgabeaufschlag, im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds
– gute Renditeaussichten von ca. 6 Prozent
– Flexibilität, da sie zu den Börsenöffnungszeiten kontinuierlich handelbar sind.

Bedeutende Firmen aus dem Bereich Industry 4.0

Eine wichtige Rolle unter den Firmen im Bereich Industry 4.0 spielt das Linzer Unternehmen S&T AG aus Linz. Das unabhängige Systemhaus zählt zu den führenden Anbietern von IT-Lösungen und IT-Dienstleistungen. Es ist in 25 Ländern aktiv und produziert Software, aber auch die dazugehörige Hardware (Kontron). Der Geschäftsführer des Unternehmens, Hannes Niederhauser, hat zuerst Kontron zum größten Anbieter von Embedded Computing gemacht, bevor er zu S&T wechselte und mit S&T bei Kontron einstieg. Die Adamos GmbH mit Sitz in Darmstadt, erst 2017 gegründet, nimmt einen wichtigen Platz bei Industry 4.0 ein. Die Software AG als Gründungsmitglied der Adamos ist ein weiterer wichtiger Mitstreiter aus dem Bereich Industry 4.0.